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Gebäude im Blick, Prozesse im Griff

18. Juni 2026 | SAUTER Insights

Gebäude im Blick, Prozesse im Griff

Im Interview berichtet unser Kollege Julian über seinen beruflichen Werdegang von der Immobilienwirtschaft hin zur technischen Gebäudeinstandhaltung sowie über seine Rolle und seine genauen Aufgaben bei SAUTER.

Wie sind Sie damals zur technischen Gebäudeinstandhaltung gekommen?

Julian an der SCU-Steuerung.

Ursprünglich habe ich eine kaufmännische Laufbahn eingeschlagen und bin gelernter Immobilienkaufmann sowie Dipl.-Immobilienökonom (ADI). Mein beruflicher Einstieg hatte daher zunächst keinen direkten technischen Schwerpunkt. Bereits während meiner Ausbildung war ich jedoch in der technischen Projektsteuerung sowie im Projektmanagement von Großbaustellen tätig. Anschließend war ich drei Jahre als Technischer Leiter bei einem unserer großen Auftraggebern tätig. Seit 2017 bestand zudem immer wieder enger Kontakt zu SAUTER. Die Wechselmotivation entstand schließlich auch durch den Austausch mit unserem heutigen Regionalleiter sowie durch mein zunehmendes Interesse an der Verbindung von Projektmanagement, Eigentümervertretung und Facility Management. Jetzt bin ich hier. 🙂

Was genau umfasst die Aufgabe eines Leiters Wartung & Instandhaltung?

Die Aufgabe als Technischer Leiter Wartung & Instandhaltung umfasst sowohl operative als auch koordinierende Verantwortlichkeiten. Zu meinem Aufgabenbereich gehört insbesondere die fachliche und organisatorische Führung des Wartungsteams sowie die Koordination sämtlicher Wartungs- und Instandhaltungsmaßnahmen. Dabei ist es wichtig, stets das Gesamtbild im Blick zu behalten, Synergien zwischen den Objekten zu schaffen und eine effiziente Auslastung der technischen Teams sicherzustellen. Ich arbeite eng mit den Objektleitern zusammen und unterstütze diese unter anderem bei Sachverständigen-/Sachkundigenprüfungen, größeren technischen Maßnahmen sowie bei sicherheits- und betriebsrelevanten Störungen. Dazu zählen beispielsweise Ausfälle von Heizungs-/Kälteanlagen, Rohrbrüche oder Havarien an Sprinkleranlagen, bei denen schnelles und koordiniertes Handeln erforderlich ist. Darüber hinaus verantworte ich die Einsatz- und Urlaubsplanung der Techniker und Hausmeister, gleiche krankheitsbedingte Ausfälle innerhalb der Objekte aus und koordiniere Nachunternehmer. Zudem behalte ich den Überblick über Leistungsverzeichnisse, Angebote und die Plausibilitätsprüfung externer Leistungen. Ein weiterer Bestandteil meiner Tätigkeit sind Sichtkontrollen von Arbeitsmitteln sowie die Erstellung und Abstimmung von Gefährdungsbeurteilungen gemeinsam mit den Objektleitern. Zusätzlich bin ich Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz und unterstütze in dieser Funktion bei sicherheitsrelevanten Fragestellungen und Maßnahmen.

Was macht für Sie ein starkes technisches Team aus?

Für mich zeichnet sich ein starkes technisches Team zunächst durch eine fundierte technische Ausbildung und entsprechende Berufserfahrung aus. Gleichzeitig ist es wichtig, dass unterschiedliche Gewerke im Team vertreten sind, damit man sich fachlich ergänzt und Hand in Hand zusammenarbeiten kann. Ebenso entscheidend ist für mich die menschliche Komponente. Ein gutes Team sollte harmonieren, offen miteinander umgehen und Freude an der gemeinsamen Arbeit haben. Denn nur in einem positiven Arbeitsumfeld entsteht auch die Bereitschaft, proaktiv zu handeln und dem Kunden den bestmöglichen Service zu bieten. Darüber hinaus schätze ich es sehr, wenn die technischen Mitarbeiter ihre fachliche Expertise auch im Team aktiv einbringen und Synergieeffekte proaktiv genutzt werden.

Was schätzen Sie persönlich an SAUTER als Arbeitgeber?

An SAUTER schätze ich besonders die Kombination aus klaren Strukturen und gleichz

eitig hoher Flexibilität. Es gibt konzernähnliche Prozesse und klare Abläufe, gleichzeitig hat das Unternehmen aber weiterhin einen familiären Charakter bewahrt. Dadurch können wir vor Ort flexibel agieren und schnell auf Kundenwünsche reagieren, ohne in starren Strukturen festzustecken. Diese Mischung empfinde ich als großen Vorteil. Besonders positiv sehe ich außerdem unser Team. Wir sind ein vergleichsweise junges, gleichzeitig aber sehr erfahrenes Team mit einem fairen und offenen Miteinander. Fehler werden gemeinsam gelöst, man unterstützt sich gegenseitig und arbeitet vertrauensvoll zusammen. Ich selbst bin seit vier Jahren bei SAUTER und stolz auf die Entwicklung, die wir in dieser Zeit gemeinsam erreicht haben. Wir haben den Bereich kontinuierlich aufgebaut und mittlerweile ein Team mit über 50 Mitarbeitenden in Stuttgart etabliert. Dieses gesunde Wachstum motiviert mich sehr und ich freue mich darauf diesen Weg auch künftig weiter mitzugestalten. Auch die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit meinem direkten Vorgesetzten schätze ich persönlich sehr.

Was macht die Arbeit bei SAUTER für (zukünftige) Techniker*innen interessant?

Die Arbeit bei SAUTER ist für zukünftige Technikerinnen und Techniker besonders interessant, weil man sich aktiv einbringen und die Entwicklung des Unternehmens mitgestalten kann. Eigene Ideen und Verbesserungsvorschläge sind ausdrücklich erwünscht, wodurch ein modernes und dynamisches Arbeitsumfeld entsteht. SAUTER ist technisch sehr modern aufgestellt und beschäftigt sich intensiv mit Zukunftsthemen wie der Gebäudeleittechnik, MSR-Technik und Digitalisierung. Gerade diese innovativen Themenfelder bieten langfristig sehr gute Entwicklungsmöglichkeiten sowohl fachlich als auch persönlich. Ein weiterer großer Vorteil ist für mich das gewerkeübergreifende Arbeiten. Durch die enge Zusammenarbeit verschiedener Fachbereiche und Unternehmen innerhalb von SAUTER Deutschland entstehen kurze Entscheidungswege, ein schneller Wissensaustausch und ein sehr praxisnahes Arbeiten.

Wie schaffen Sie persönlich den Ausgleich zu Ihrer anspruchsvollen Tätigkeit bei SAUTER?

In meiner Freizeit verbringe ich gerne Zeit in der Natur. Besonders als Jäger bin ich viel draußen unterwegs häufig gemeinsam mit meinem kleinen Dackel. Dieser Ausgleich an der frischen Luft ist für mich sehr wichtig.

Wir bedanken uns bei Ihnen für das angenehme Gespräch und den spannenden Einblick in Ihren Arbeitsalltag bei SAUTER und wünschen Ihnen für Ihre weitere Zeit alles Gute.

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