Unsere Niederlassungsleiterin Julia berichtet im Interview näher über ihren Weg ins Facility Management und die verschiedenen Stationen ihrer beruflichen Entwicklung. Dabei teilt sie persönliche Einblicke in ihren Führungsalltag, die Besonderheiten der Branche sowie ihre Erfahrungen als Frau in einer technischen Umgebung.
Mein Weg in die FM-Branche begann bereits während meines Studiums. Ich habe Technisches Gebäudemanagement im Bachelor und Master studiert und schon früh gemerkt, dass mich die Verbindung aus Technik, Organisation und Menschen begeistert. Im Rahmen eines Pflichtpraktikums konnte ich erste praktische Erfahrungen bei einem FM-Dienstleistungsunternehmen sammeln. Auch meine Masterarbeit habe ich anschließend in diesem Umfeld geschrieben, dadurch war der Einstieg in die FM-Welt für mich ein naheliegender Schritt. Damals war ich als Objektmanagerin beschäftigt. Nach meiner Elternzeit führte mich mein Weg auch in andere Bereiche und ich sammelte Erfahrung in der Planung, Projekt- und Bauleitung sowie Projektleitung und – steuerung auf der Bauherrenseite. Seit mittlerweile knapp zwei Jahren bin ich wieder im Facility Management und bei SAUTER tätig. Für mich fühlt es sich ein wenig so an, als hätte sich der Kreis geschlossen, ich fühle mich in der FM-Branche einfach sehr gut aufgehoben.
Facility Management ist für mich eine echte Herzensbranche. Besonders spannend finde ich, dass kein Tag wie der andere ist, jeden Tag warten neue Herausforderungen, unterschiedliche Themen und neue Menschen. Genau diese Abwechslung macht die Arbeit so vielseitig und interessant. Außerdem lernt man im Facility Management nie aus. Durch die vielen Schnittstellen und die stetige Weiterentwicklung der Branche bleibt die Arbeit immer dynamisch und spannend. Gleichzeitig ist das FM eine sehr sichere und zukunftsträchtige Branche. Gebäude und deren nachhaltiger Betrieb werden auch in Zukunft eine zentrale Rolle spielen und genau daran mitzuwirken begeistert mich persönlich sehr.

Ja, sehr gut sogar! Für mich hat es sich angefühlt wie „nach Hause kommen“. Nachdem ich rund acht Jahre in anderen Bereichen tätig war, war es ein besonderes Gefühl, wieder dort anzuknüpfen, wo ich damals aufgehört hatte. Ich bin sehr stolz darauf, dass der Wiedereinstieg ins Facility Management damals über die Rolle als Niederlassungsleiterin bei SAUTER geklappt hat und ich hier nun meinen Platz gefunden habe.
Für mich ist Facility Management weit mehr als nur ein Beruf: Ich lebe meinen Job mit großer Leidenschaft. Besonders die Technik begeistert mich bis heute, weshalb ich mich bei SAUTER als technischen Dienstleister sehr gut aufgehoben fühle. Im Umgang mit unseren Kunden ist mir ein Austausch auf Augenhöhe besonders wichtig. Transparenz, Verlässlichkeit und ein gemeinsames Verständnis für die Anforderungen machen am Ende den Unterschied. Gleichzeitig sehe ich uns intern als Team. Deshalb versuche ich, meine Mitarbeitenden bestmöglich zu unterstützen und auch in stressigen Situationen mit Ruhe und Gelassenheit an Themen heranzugehen. Unsere Niederlassung zeichnet sich durch ein familiäres Miteinander und flache Hierarchien aus. Genau diese Kultur möchte ich gemeinsam mit dem Team weiter stärken. Gleichzeitig liegt mein Fokus in den kommenden Jahren darauf, kontinuierlich zu wachsen und SAUTER in der Region noch bekannter zu machen.
Ich wünsche mir vor allem Menschen mit Leidenschaft für die FM-Branche und Freude an einem vielseitigen Beruf. Facility Management bietet unglaublich viele Möglichkeiten, verlangt aber gleichzeitig auch Engagement und Durchhaltevermögen. Wichtig sind aus meiner Sicht außerdem eine gewisse Struktur, Eigeninitiative und Ehrgeiz. Wer offen für neue Herausforderungen ist und bereit ist, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, kann im FM gemeinsam mit uns sehr viel erreichen.
Aus meiner persönlichen Sicht hat sich der Frauenanteil in der FM- und Technikbranche bislang noch nicht signifikant verändert. Die Branche ist nach wie vor stark männerdominiert und viele Frauen trauen sich den Schritt in dieses Umfeld oft noch nicht zu. Dabei braucht es vor allem Durchhaltevermögen, Selbstbewusstsein und den Willen, sich ein eigenes Standing zu erarbeiten. Diese Erfahrung habe ich bereits während meines Studiums gemacht und sie begleitet einen in vielen Bereichen der Branche bis heute. Gleichzeitig wünsche ich mir, dass sich künftig mehr Frauen für technische Berufe und das Facility Management begeistern lassen. Die Branche bietet spannende Aufgaben, Entwicklungsmöglichkeiten und die Chance, wirklich etwas zu bewegen! Ich hoffe auch, dass sie in Unternehmen offen empfangen werden (wie ich damals) und selbstverständlich eine Stimme bekommen. Gleichberechtigung sollte dabei nicht nur ein Anspruch auf dem Papier sein, sondern im täglichen Miteinander gelebt werden. Persönlich habe ich bei SAUTER sehr positive Erfahrungen gemacht: Von Anfang an habe ich das Vertrauen von der Regionalleitung und der Geschäftsführung gespürt und jederzeit Unterstützung erhalten. Genau solche Rahmenbedingungen helfen dabei, sich zu entwickeln und erfolgreich zu werden.
Ich bin definitiv eher jemand, der früh startet und die ruhigen Morgenstunden für den Arbeitstag nutzt, abends privat aber dann die Nachteule wird. Der Alltag mit Familie und Beruf ist dabei ein ständiger Spagat, der viel Organisation und Flexibilität erfordert. Wichtig ist für mich, Prioritäten zu setzen und bewusst mit meiner Zeit umzugehen. Nicht immer gelingt alles perfekt, aber mit Struktur, Unterstützung im Umfeld und einer gewissen Gelassenheit lässt sich vieles gut miteinander vereinbaren. Am Ende ist es genau diese Mischung aus Familie und Beruf, die das Leben abwechslungsreich macht und mich täglich motiviert.
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